
Medizinische Notwendigkeit.
HIV/AIDS-infizierte Kinder werden in Nepal als Geächtete behandelt und führen ein Leben am Rand der Gesellschaft in extremer Armut. Waisenhäuser für HIV infizierte Kinder bekommen so gut wie keine medizinische Unterstützung vom Staat. Seit 2012 bringen wir so oft es uns möglich ist Verbandsmaterial, Salben, Pflaster und steuern finanziell zur Abfederung der hohen Kosten der Antiretroviralen Kombinationstherapie für die Kinder bei.
Versorgung wo es sonst keine gibt: Neben den sehr schlechten Lebensbedingungen in den abgelegendsten Regionen Nepals und dem Mangel an medizinischer Versorgung (die nächsten medizinischen Einrichtungen sind meist Stunden vom Dorf entfernt), stellt auch sauberes Wasser einen großen Mangel dar. Wir versorgen Dorfbewohner mit dringend benötigten Medikamenten, Hygieneartikel und Wasser-Desinfektions-Mittel. Alleine im Jahr 2015, während der Erdbeben, konnten wir durch die Errichtung von zentralen Stützpunkten rund 1.500 Menschen dadurch mit dem Nötigsten versorgen.
Einzelschicksale die bewegen: Ein Mann aus dem äußersten Bereich des weit entlegenen Dolpo musste zu lange ohne medizinische Versorgung zurecht kommen. Das zu weit entfernte und viel zu teure Krankenhaus in Kathmandu war unerreichbar für ihn. Als seine Schmerzen nach Jahren unerträglich wurden, beschloss er doch die 9-tägige beschwerliche Reise auf sich zu nehmen. Die Ärzte diagnostizierten eine weitläufige Ausbreitung eines Tumors. Die Komplettentfernung des gesamten Auges war die Folge. Wir unterstützten diesen Mann und trugen 2/3 der gesamten Operations- und Nachbehandlungs-Kosten.









