
Aus Abbruch. Wird Aufbruch.
Schnelle Hilfe ist gefragt – besonders in den ganz abgelegenen Regionen außerhalb des Kathmandu Valleys.
Region Dolakha: Wir organisierten Baumaterial (Planen, Wellblech, Bambus, Werkzeug, Nägel etc.) zum Bau von 27 Notunterkünften, gaben Tipps beim Bau und packten selbst mit an. Mit der großartigen Unterstützung des Vurunga-Jugendclubs waren wir sogar in der Lage, eine Hütte für einen körperlich eingeschränkten Mann in nur einem Tag aufzubauen. Ohne unsere Hilfe hätte der alleinstehende und armamputierte Mann, weiterhin seine Nächte im Freien verbringen müssen.
Region Kalcha Tole / Bageswori: Das Dorf liegt nur ca. 20 km von Kathmandu entfernt. Trotzdem war kein internationales Hilfsteam nach dem Erdbeben vor Ort. Unser Zielort befindet sich am östlichen Rand des Kathmandu Valley. Die Straßen sind zum Teil schwer befahrbare Offroad Strecken. Wir brachten den ca. 150 Dorfbewohnern das Notwendigste an Essen, Medikamenten und Zeltplanen, um die ersten Wochen zu überleben.
Region Bhaktapur: Ein körperlich und geistig schwerst behindertes Mädchen lebte seit dem Erdbeben mit ihren Großeltern in einer notdürftig zusammengeflickten Hütte, da ihr Haus zerstört wurde. Uns ist es gelungen, einen Fachmann aus Großbritannien auf Ramilas Schicksal aufmerksam zu machen. Durch seine großartige Hilfe und Unterstützung Vorort gelang es uns, die Notunterkunft der Familie noch vor dem Einsetzen des starken Monsuns 2016 witterungsfest zu machen.









